Noch Fragen?

Mir werden immer wieder Fragen gestellt, deren Beantwortung für alle Frauen von Interesse ist. Um mir ein wenig Arbeit zu ersparen, habe ich im Folgenden eine Auswahl der häufigsten Fragestellungen inklusive meiner Antworten zusammengestellt.

Sollten Sie weitere Fragen haben, scheuen Sie nicht, mir zu schreiben. Dies gilt sofern Sie an einem ernst gemeinten Austausch interessiert sind, auf Spam-Mails verzichte ich gerne.

Wie kam mir die Idee zu dieser Seite?

Ich betreibe diese Seite vor allem, weil ich meine Erfahrungen und mein Wissen über die weiblichen Wechseljahre bei aller Bescheidenheit nutzbringend für andere Betroffene einbringen möchte. Ich wäre über ein entsprechendes Informationsangebot seinerzeit dankbar gewesen. Das hätte mir möglicherweise manchen Gang zu selbsternannten Spezialisten und einige Experimente mit sogenannten Wundermittelchen erspart.

Dabei liegt es mir fern zu missionieren, vielmehr möchte ich lediglich Hilfestellung für diejenigen geben, die es interessiert. Mein Angebot richtet sich an Frauen, die ähnliche Erfahrungen machen oder diese eben vermeiden wollen. Insbesondere an diejenigen unter uns, die vielleicht nicht das Glück haben, eine so kompetente Frauenärztin und tollen Partner wie ich zu haben.

Das Internet bietet dabei die Chance, von einem großen Kreis wahrgenommen zu werden, so dass ich hoffe, vielen Frauen in den Wechseljahren Orientierung zu geben. Und wie ich es bereits in meiner Rubrik »Über mich« beschrieben habe, macht mir die Seite auch noch einen Riesenspaß. Wer weiß, vielleicht schreibe ich als nächstes ein Buch zum Thema.

 

Welche Beschwerden machten mir am meisten zu schaffen?

Im Nachhinein muss ich feststellen, dass ich von nahezu keinem lästigen Symptom verschont blieb, welches die Veränderung meines Hormonstatus mit sich bringen konnte. Besonders belastend war für mich die Hilflosigkeit meinem sich verändernden Körper gegenüber. Damit meine ich Situationen, in denen unerwartete Hitzewallungen zu spontanen Schweißausbrüchen führten, der Kreislauf oder die Konzentration versagten oder ich nächtelang einfach nicht in den Schlaf fand.

Vor allem zu Beginn belastete mich das aus meiner Sicht geringere Verständnis meines Umfeldes, meinen Mann vielleicht ausgenommen. Aber wer will sich schon mit seinem Liebespartner über Wechseljahresbeschwerden auseinandersetzen. Ich fühlte mich isoliert, alleine und unverstanden.

Erst als ich die Herausforderung annahm, mich intensiver mit dem Thema Wechseljahre beschäftigte, meine Ernährung umstellte, mich mehr bewegte und nicht zuletzt meine Einstellung ins Positive drehte, fand ich einen Weg aus meinem Teufelskreis.

 

Wie ich die Beschwerden in den Griff bekommen habe?

Die Recherche über die Wechseljahre und die Ratschläge meiner Gynäkologin haben mich aus meinem Loch zu Beginn meiner Leidenszeit geholt. Zum einen, weil mir so die Angst genommen wurde, ich sei von einer Krankheit befallen. Zum anderen, weil sich dadurch Lösungswege bezüglich der belastenden Symptome ergaben – jenseits der chemischen Therapieansätze.

Je mehr ich über Wechseljahre im Allgemeinen und deren Bedeutung in anderen Kulturen las, desto souveräner stand ich dem Thema gegenüber. Ich entwickelte ein Selbstverständnis, das es mir in den folgenden Jahren während kritischer Phasen immer wieder ermöglichte, eine positive Distanz zu meinen Beschwerden aufzubauen. Das alleine nimmt den Symptomen zwar nicht die Schwere, ermöglicht aber einen besseren Umgang damit.

Darüber hinaus ist es für die Linderung der Beschwerden in den Wechseljahre entscheidend, die Lebensgewohnheiten der veränderten Stoffwechsel- und Hormonsituation anzupassen. Bei mir führte das zu einer Änderung meiner Essgewohnheiten und einer Ernährung mit mehr wichtigen Vitalstoffen, vor allem ausgewählter Aminosäuren und Phytohormonen. Um davon eine ausreichende Menge zu mir zu nehmen, greife ich allerdings auf eine Ergänzung neben meiner üblichen Ernährung zurück.

Mein Fazit lautet, dass Frauen am besten durch die Wechseljahre kommen, wenn Körper und Geist sich im positiven Einklang befinden.

 

Gibt es hilfreiche Produkte gegen Wechseljahresbeschwerden?

Klar ist, wenn man seinem Körper im Kampf gegen die Symptome der Wechseljahre helfen und dabei auf den Einsatz chemischer Hormone verzichten möchte, kommt man an der Zufuhr geeigneter Vitalstoffe und ggfs. natürlicher Hormone nicht vorbei. Wenn es gelingt, das über die normale Nahrungsaufnahme zu gewährleisten, ist kein Grund vorhanden, auf ein Supplement zurückzugreifen.  Sollte der Speiseplan das jedoch nicht hergeben, gibt es zahlreiche bewährte Ergänzungen zur täglichen Nahrung.

So vertraue ich neben den anderen beschriebenen Maßnahmen zur Ankurbelung meines Stoffwechsels auf einen Wirkstoffkomplex aus Aminosäuren, B-Vitaminen, Mineralstoffen und Phytohormonen verschiedener Quellen. Für mich die optimale Lösung, weil alles enthalten ist, was ich brauche, ohne dass ich mir über die ideale Auswahl und Menge an Lebensmitteln jeden Tag große Gedanken machen muss.

Beim Herumprobieren habe ich sowohl mit dem Testsieger in diesem Bereich »Juvel-5 fem balance«, als auch mit einem anderen deutschen Produkt namens »Euramin Meno Vital« gute Erfahrungen gemacht. Wer vollkommen auf Hormone, also auch Phytohormone, verzichten möchte, ist mit einer Kombination nur auf Basis von Aminosäuren und Vitaminen mutmaßlich gut beraten. Hier ist zum Beispiel das Amazon-Produkt »Amino35+ Premium Edition for Women« zu nennen.

Ich empfehle jedoch jeder Leserin, sich nicht ausschließlich auf eine Nahrungsergänzung zu verlassen, sondern sie vielmehr nur als einen Teil der Lösung gegen die Beschwerden in den Wechseljahren zu verstehen.

Was halten Sie von einer Hormonersatztherapie?

Viele Zuschriften drehen sich um die chemische Hormonersatztherapie, kurz HET. Der Grund dafür ist recht einleuchtend, da viele Ärzte bei den ersten Anzeichen der Wechseljahre immer noch und allen Risiken zum Trotz zu den jahrzehntelang gewohnten künstlichen Hormonen greifen.

Die Verunsicherung über die HET ist gewaltig. Sie werden beim Studium meiner Beiträge feststellen, dass ich der HET kritisch gegenüberstehe und deren Einsatz nur in den schwersten Fällen in Betracht ziehen würde – nachdem alle anderen harmloseren Alternativen versagt haben. Das muss allerdings jede Betroffene nach kritischer Betrachtung für sich selbst entscheiden.

 

Was treiben Sie für Sport?

Sportliche Betätigung im Vereinssinne stand nie im Mittelpunkt meines Lebens, obwohl ich es trotzdem als ausgesprochen aktiv beschreiben würde. So war ich nie Mitglied in einem Fitnessclub und bin es auch heute nicht. Dennoch bewege ich mich, wo es nur geht. Ich gehe viel Spazieren, im Urlaub gerne Wandern, schwimme begeistert im Meer oder in Seen, nutze das Rad auch für längere Distanzen und lasse jeden Fahrstuhl links liegen, wenn eine Treppe mich auch zum Ziel führt.

Gemeinsam mit einer aktiven Freizeitgestaltung, die nicht nur den Körper, sondern auch den Geist auf Trapp hält, gelang es mir so bisher ganz gut, die Strapazen des Alltags und besonders die der Wechseljahre unbeschadet zu überstehen. Wer eine bestimmte Sportart zum Hobby hat, den kann ich nur ermutigen, diese auch in den Wechseljahren begeistert auszuüben.  Weiter so.

 

Worauf kommt es bei der Ernährung an?

Fast jedes Kind weiß heute bereits, dass man sich gesund und ausgewogen ernähren soll. Was das konkret bedeutet, ist allerdings von Mensch zu Mensch unterschiedlich. So bestimmt der Lebensabschnitt, in dem wir uns befinden, sowie unser Alltag maßgeblich die Menge und Auswahl an Nahrungsmitteln, die wir zu uns nehmen sollten. Ein anstrengender Arbeitsalltag oder das Heranwachsen eines Kindes erfordert eine energiereichere Zusammenstellung an Lebensmitteln als der langsamere Stoffwechsel eines reiferen Menschen im Ruhestand.

Generell kann man aber festhalten, dass der Bedarf an verschiedenen Vitalstoffen bei Frauen in den Wechseljahren besonders hoch ist, weil hormonelle und stoffwechselbedingte Defizite ausgeglichen werden müssen. In der Fachliteratur wird deshalb auch empfohlen, in dieser Zeit besonders auf die ausreichende Aufnahme der Aminosäuren  Arginin, Lysin und Carnitin sowie die Gruppe der B-Vitamine und Folsäure zu achten. Zum Ausgleich hormoneller Defizite kann man natürliche Hormone über die Nahrung aufnehmen. Enthalten sind diese Phytohormone in verschiedenen Heil- und Nutzpflanzen, allen voran Soja, Hopfen, Rhabarber, Rotklee, grünem Tee, etc. Dabei ist Soja jedoch nicht unumstritten, weshalb ich Soja-Produkte meide.

Leider ist die Qualität der Lebensmittel durch Massenproduktion, den Einsatz von Pestiziden und langer Transportwege heute insgesamt geringer als in früheren Zeiten. Dadurch ist es schwieriger und teilweise unmöglich geworden, seinen speziellen Bedarf ausreichend zu decken. Außer ich beziehe ausschließlich teure Bio-Qualität aus der Region. Aber wer kann das schon.

Hinzu kommt, dass ich einige wertvolle Lieferanten von Aminosäuren (z.B. Nüsse oder rohes, rotes Fleisch) nicht vertrage oder nicht mag. Um sicher zu gehen, dass ich dennoch täglich alle Vitalstoffe in ausreichender Menge zu mir nehme, habe ich auf eine Nahrungsergänzung zurückgegriffen, wie ich es auch schon zur Deckung meines übrigen Vitaminbedarfs teilweise gemacht habe.